Geschäftsbericht 2008

Unsere letztjährige Mitgliederversammlung fand am 29. März 2008 statt.

Seit dieser Zeit hat sich in unserem Verein doch einiges getan, worauf ich auszugsweise eingehen und berichten werde.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr fanden, wie schon routinemäßig üblich, diverse Gespräche und Kontakte mit unseren Bürgermeistern, Ratsmitgliedern und Geschäftsleuten statt. Selbstverständlich gehörten auch Treffen und Gespräche mit den einzelnen Abteilungen unseres Vereins und den Sportverbänden zu den Aufgaben der Vorstandsmitglieder. Im Berichtszeitraum tagte der Gesamtausschuss 2 mal, der Finanzausschuss 1 mal. Der Vergnügungsausschuss kam mehrmals zusammen. Der geschäftsführende Vorstand traf sich turnusgemäß 12 mal. Dazu kamen noch viele Treffen wegen anderer Vorkommnisse und des 125-jährigen Bestehens. Bekanntlich hatten wir im Jahr 2008 125-jähriges Bestehen unseres Vereins. Dieses Jubiläum bescherte der Vorstandschaft beträchtlichen Zeit- und Arbeitsaufwand.
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Viel Zeit nahm die Erstellung der Festschrift in Anspruch.
Zu großem Dank sind wir dabei Wolfgang Meyer verpflichtet, der uns als Fachmann bei der Gestaltung der Broschüre sehr gut beriet und unterstützte. Er hat zusammen mit unserem Vorstandsmitglied Helmut Ott viel Zeit investiert, um mit dem Computer erste Planungen zu simulieren. Dabei mussten Bilder und Texte entsprechend gesetzt werden. Auch bei der Besorgung der Druckerei war er behilflich. Ich betone hier nochmals, was ich bei der Gesamtausschusssitzung schon erwähnte: Ohne Wolfgang Meyer hätte es die Festschrift in dieser Form nicht gegeben. Und dies alles unentgeltlich, nur für ein Danke!

Die Inserate der Geschäftsleute hat der geschäftsführende Vorstand durch persönliche Besuche besorgt. Auf schriftlichem Weg haben wir uns dafür bedankt.

Bei dem Vertrieb der Festschrift wurde der Vorstand von einigen, wenigen  Mitgliedern unterstützt. Werner Nagel hatte dafür einen Verteilungsplan erstellt.
Ich gehe davon aus, dass Sie mit mir eins sind, mit der Meinung:
Die Festschrift ist gut gelungen! Global, Dank an alle, die mitgeholfen haben!
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Am 3. Mai 2008 fand in der Marmorhalle der Sektkellerei das „Festbankett“ anlässlich unseres 125-jährigen Bestehens statt. Dass wir mit dem Wort „Bankett“ etwas übertrieben haben, mögen Sie uns verzeihen, denn laut Duden bedeutet dies „Festessen“.
Wir haben aber nur Brezeln und Laugenstangen zum Sekt, in der Pause und nach der Veranstaltung, kredenzt. So war es eben nur ein Festakt. Dies haben wir so gehandhabt, nicht um den TUS finanziell zu schonen, sondern aus Platz- und Zeitgründen. Trotzdem sind wir der Meinung, dass wir mit der Bewirtung unserer Gäste gut angekommen sind. Die Resonanz war auf jeden Fall positiv.

Und nun noch ein paar Worte zur eigentlichen Veranstaltung.
Eröffnet haben den Festabend eine Kindergruppe unseres Vereins unter der Gesamtleitung von Cordula Mathia. Es war ein gelungener Auftritt, wofür Frau Mathia und ihren Helferinnen, aber besonders den Kindern, Dank gebührt. Den musischen Teil eröffnete die Chorgemeinschaft des Männergesangvereins mit dem Lied „Wohlauf in Gottes schöne Welt“. Zwei Lieder folgten zu Beginn der Feier. Nach meiner Begrüßungsansprache kam unser Stadtbürgermeister Arnold Nagel als Schirmherr zu Wort.

Die Festrede hielt unser Ehrenmitglied Wilfried Schaaf.
Er hat sich viel Arbeit bei der Aufarbeitung der TUS- Geschichte gemacht. Behilflich war ihm dabei sicherlich, dass er beim 100-jährigen Bestehen ebenfalls die Festrede gehalten hat. So hatte er schon einen Wissensvorsprung und musste nur die letzten 25 Jahre noch beackern. Die Festrede ist sehr gut angekommen. Sie war, wie gewünscht, nicht zu lang. Bei unseren Gästen wurde der Vortrag mit Applaus beschieden.

Die Chorgemeinschaft verabschiedete uns in die Pause.

Ein Showtanz der TUS- Turnerfrauen eröffnete den zweiten Teil. Auch sie wussten zu begeistern.

Danach folgten die Ehrungen auf Vereins- und Verbandsebene.

Besonders gefreut hat uns, dass alle Sportverbände vertreten waren. Lediglich der avisierte Vertreter des Südwestdeutschen Fußballverbandes fehlte. Er hat sich im Nachhinein wegen seines Fehlens entschuldigt.

Ich möchte hier nicht alle Ehrungen aufzählen. Sie sind bekannt und auch veröffentlicht worden. Nur soviel zur Richtigstellung. Die Ehrungen vom Tischtennisverband erfolgten nicht für langjährige Zugehörigkeit, wie von der Presse berichtet, sondern für die aktive Teilnahme der Mitglieder am Spielbetrieb während dieser Zeit.  Allein für die Zugehörigkeit gibt es bei beim Tischtennisverband keine Ehrungen.

Grußworte der Gäste schlossen sich an. Auf Einzelheiten soll hier verzichtet werden.

Nach einem Schluss- und Dankeswort von mir, ließ die Chorgemeinschaft des MGV den offiziellen Teil ausklingen.

Dem Gesangverein mit ihrem Chorleiter; Herrn Fink, habe ich bei der Veranstaltung unseren Dank ausgesprochen. Die Sängerinnen und Sänger haben den Abend wesentlich mitgestaltet und viel zum Gelingen beigetragen. Als Dank haben wir ihnen Flaschenwein zukommen lassen.
Abschließend kann festgestellt werden, dass die Festveranstaltung ein voller Erfolg war. Mir wurde von allen Seiten für den gelungenen Abend gratuliert, was natürlich für alle Beteiligten gilt.
Besonders stolz war ich auf die Äußerung des Präsidenten des Turnerbundes, Walter Benz, der erklärte, dass er in seiner langen Laufbahn noch keine so lockere und frische Jubiläumsveranstaltung erlebt habe.
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Im Jubiläumsjahr sollten die Verbandsgemeindemeisterschaften im Fußball in unserem Stadion stattfinden. Als Beginn der 1. Mannschaften war der 28. Juli 2008 vorgesehen. Als Karl Bauer den Turnierplan schon fertig gestellt hatte, sagte Ellerstadt die Teilnahme ab, da sie keine Mannschaft mehr hatten. Auch ein neu erstellter Plan musste von Karl Bauer abgeändert werden, da Gönnheim kurzfristig wegen angeblichem Spielermangel absagte.
Am Schluss blieben nur noch zwei aktive Mannschaften übrig, Friedelsheim  und Wachenheim. Dieses Spiel fand dann am Samstag, den 2. August statt.
Zum Abschluss an diesem Tag war ein Sommernachtsfest mit allen Mannschaften,  
Fachschaften, Mitgliedern, Freunden und Gönnern geplant. Dieses fand dann auch statt. Aber nicht in dem Rahmen, wie geplant! Die ausgefallenen Mannschaften fehlten. Aber auch von unserem Verein waren, trotz Werbung in allen Abteilungen kaum Teilnehmer da.

Zwischenzeitlich stellt sich uns die Frage, ob wir überhaupt nochmals ein Fest planen sollen? Machen wir nichts, wird gemault, machen wir was, kommt keiner! 
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Am 10. August 2008 fand im Rahmen unseres 125-jährigen Bestehens ein ökumenischer Gottesdienst bei unserem Getränkeausschank am alten Galgen statt. Wir hatten unseren Termin schon im Jahre 2007 bekannt gegeben. Trotzdem hatte der Gewerbeverein am gleichen Tag und fast zur gleichen Zeit, eine Veranstaltung zum 110-jährigen Bestehen anberaumt. Verständlich, dass wir uns gegenseitig Besucher wegnahmen. Der Gottesdienst war trotzdem gut besucht. Zusammen mit den Veranstaltern waren ca. 200 Personen anwesend.

Pfarrer Storck von der evangelischen und Pfarrer Leiner von der katholischen Kirche haben einen wirklich feierlichen Gottesdienst abgehalten. Zum Gelingen der Feier haben auch die AH-Sänger und der „bunte Haufen“ mit ihren Lied- und Instrumentalvorträgen beigetragen. Für das leibliche Wohl war von Seiten der Vorstandschaft des TUS unter der Leitung von Karl Bauer und seinem Team gesorgt. Allen Mitwirkenden, besonders natürlich den beiden Pfarrern, habe ich meinen Dank ausgesprochen. Es war eine gelungene Veranstaltung, was mir auch beide Pfarrer bestätigten.
Trotz sehr niedriger Kalkulation, konnten wir einen Gewinn von Euro 150,-- bei der Feier erwirtschaften. Diesen Betrag haben wir dem Kindergarten in Wachenheim zukommen lassen. Damit haben beide Konfessionen etwas davon!    
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Der würdige Abschluss der Feierlichkeiten anlässlich unseres 125-jährigen Bestehens, war sicherlich die Verleihung der Sportplakette des Bundespräsidenten Horst Köhler an unseren Verein. Diese Auszeichnung für über 100-jährige Tätigkeit in der Sportbewegung erhielten bei einer Festveranstaltung in Oppenheim 37 Vereine aus Rheinland-Pfalz. Zu der Überreichung durch den Rheinland-Pfälzischen Innenminister, Karl Peter Bruch und die Präsidentin des Sportbundes, Karin Augustin, waren die Vorstandsmitglieder Patricia und Helmut Ott und ich, angereist. Wunschgemäß hatten wir bei der Verleihungszeremonie auch unsere Vereinsfahne dabei, was ein Bild in den Presseveröffentlichungen erkennbar dokumentiert. Die Veranstaltung fand in einem würdigen, feierlichen Rahmen statt, wobei auch Kontakte mit anderen Vereinsvertretern zu Stande kamen.
Leider war unsere Urkunde falsch ausgestellt. Es fehlte der Name Wachenheim.
Dieserhalb habe ich beim Referatsleiter des Staatsministerium, Herr Stefan Christmann, noch bei der Veranstaltung moniert. Er versprach für die Berichtigung zu sorgen. Da die Urkunden alle original vom Bundespräsidenten unterschrieben sind, dauerte dies jedoch einige Zeit. Zwischenzeitlich ist die Urkunde, berichtigt, bei uns eingetroffen und kann im Glasschrank unseres Clubheims besichtigt werden.
Damit will ich es bei der Berichterstattung  über die Veranstaltungen des Jahres 2008 belassen.
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Kommen wir zu aktuellen Themen.
Schon vor längerer Zeit habe ich die Zuständigkeiten innerhalb der Vorstandschaft zu regeln versucht. Danach sollte Karl Bauer als Kontaktperson des Vorstandes zur Fußballabteilung fungieren. Nachdem die Chemie zwischen dem Trainer Michael Möckel und Karl Bauer nicht stimmte, war die Zusammenarbeit nicht gerade erfolgsversprechend, bis sie dann gar nicht mehr stattfand. Nachdem die 1. Mannschaft nach der Vorrunde nicht weit von einem Abstiegsplatz und der Trainingsbesuch sehr schwach war, sah sich der Vorstand veranlasst zu handeln. Dass uns zwei Leistungsträger verlassen haben, hat sich stärker bemerkbar gemacht als dies nach Ansicht des Trainers voraussehbar war. Beide waren aber nicht mehr zu halten. Auch wenn wir einen anderen Trainer verpflichtet hätten, wären sie gegangen, was uns beide deutlich zu verstehen gaben. Um die prekäre Situation zu ändern, haben wir uns im Dezember im gegenseitigen Einvernehmen von unserem Trainer Michael Möckel getrennt.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Michael Möckel für seine jahrelange, gute Arbeit für unseren Verein nochmals herzlich bedanken. Er hatte es bei uns wirklich nicht leicht. Er war nicht nur Trainer, sondern mangels eines Abteilungsleiters auch für die sonstigen Belange der Abteilung aktiv. Er führte die Mannschaftskasse, verwaltete die Pässe, regelte die Erledigungen beim Verband und noch vieles mehr. Ich bin jedenfalls froh, dass wir die Zusammenarbeit auf gütlichem Weg beenden konnten und uns jederzeit in die Augen schauen können.
Karl Bauer ist es gelungen einen, wie ich meine, geeigneten Nachfolger als Trainer zu finden. Es handelt sich um Christian Heck, der in der Verbandsligamannschaft von 08 Hassloch ein Leistungsträger war. Er wohnt in Wachenheim und ist mit der Tochter von Fritz Euler liiert. Er ist als  Spielertrainer bei uns tätig. Wir hoffen, dass er die Mannschaft aus dem „Tal der Tränen“ führen wird. Erste Erfolge sind schon zu erkennen. Durch diese Konstellation hat Karl Bauer versprochen sich zukünftig aktiv um die Fußballer zu kümmern. Nähere Einzelheiten werden wir durch den Bericht der Fußballabteilung erfahren.
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Ein weiteres Thema hat und wird uns beschäftigen, unsere Gaststätte
Am 29. September 2008 übergab uns Roland Dausch die schriftliche Kündigung des Pächers, Dieter Rösel, zum 31.12.2008. Zum Weitermachen war er nicht mehr zu bewegen, was mir vor einem Jahr, bei der seinerzeitigen Kündigung noch gelungen war. Die Kündigung beruhe auf gesundheitlichen, aber auch wirtschaftlichen Gründen. In Bad Gleisweiler habe er eine kleinere Wirtschaft zum Pachten gefunden, wovon er sich mehr verspricht.

Wir machten ihn schriftlich darauf aufmerksam, dass die Kündigung laut Vertrag erst zum 30.04.2009 möglich ist. Die Pacht ist bis dahin zu zahlen, falls wir nicht früher einen Nachfolger finden. Da er Anfang Februar 2009 in Gleisweiler eröffnet hatte, war in Wachenheim die Wirtschaft nur sporadisch geöffnet, um dann ganz geschlossen zu sein. Nach seiner Aussage kann er nicht zwei Gaststätten gleichzeitig bewirtschaften. Zwischenzeitlich hat er seine ihm gehörenden Gegenstände ausgeräumt, das Lokal weiß gestrichen und gereinigt. Zu den Spielersitzungen können wir nach Absprache das Nebenzimmer nutzen. Roland Dausch wird uns die Gaststätte zum 31.3.2009 übergeben. Zu diesem Zeitpunkt wird er auch die Wohnung räumen. Ich persönlich bedauere , dass wir Roland Dausch und seine Lebensgefährtin verlieren.
Er hat hervorragend gekocht und sie war im Service eine freundliche und zuvorkommende Persönlichkeit. Die Pacht und sonstigen Abgaben wurden immer entrichtet. Sein Geschäft vernachlässigte er erst im letzten Halbjahr, als er sich mit der Aufgabe der Wirtschaft auseinander setzte. Für die Zukunft wünsche ich beiden alles Gute!

Unseren Spielern, Sportlern und Mitgliedern muss ich ans Herz legen, die Gaststätte gut zu frequentieren. Wir vom TUS benötigen die Pachteinnahmen zur Bestreitung unserer fortlaufenden Kosten, und zwar für alle Abteilungen, darauf soll auch nochmals hingewiesen werden. Allein mit den Mitgliedsbeiträgen ist der Verein nicht existent!
Auf der Suche nach einem Nachfolger für unsere Vereinsgaststätte haben sich trotz mehrerer Anzeigen gerade 4 Bewerber gemeldet, wovon uns zwei absagten bzw. kein Interesse mehr hatten. Eine Familie schien uns interessant zu sein. Es handelte sich um einen Italiener mit deutscher Frau. Er hatte über 20 Jahre Erfahrung in der Gastronomie. Über 8 Jahre führten sie ein Lokal mit Erfolg. Sie hatten 3 Monate Kündigungszeit an ihrer jetzigen Wirkungsstätte, so dass sie erst zum 1.5.2009 bei uns anfangen sollten. Wir hofften, dass wir mit der Familie Panarisi Glück hätten und sie die Gaststätte zu dem machten, was wir uns vorstellen. Die Familie hatte uns verbindlich zugesagt, so dass wir guter Dinge waren..Leider erhielten wir nun Anfang März kurzfristig die Absage, mit der Begründung künftig keine Gastwirtschaft mehr betreiben zu wollen.
Wir mussten bzw. müssen mit der Suche wieder von vorne anfangen. Auf erneute Anzeigen in diversen Verbandsgemeindeblättern war die Resonanz auch wieder nicht groß. Bei verschiedenen Verhandlungen in dieser Woche waren wenig geeignete Bewerber dabei. Zwei junge Leute scheinen uns für die Bewirtschaftung unserer Gaststätte geeignet. Sie ist geborene Deutsche, er ist Spanier und gelernter Koch. Die Eltern von ihr hatten in Worms eine Metzgerei und wohnen jetzt in Fußgönheim.
Die Eltern, welche bei den Verhandlungen immer dabei waren, werden die jungen Leute finanziell und auch anderweitig unterstützen. Unser Eindruck war jedenfalls positiv. Offiziell werden wir zum 1.Mai wieder ein bewirtschaftetes Vereinslokal haben.
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Als ich am 21. März 2005 den Vorsitz des 2 Jahre unbesetzten Postens übernahm,
erklärte ich, dass ich mich für alle Abteilungen zuständig fühle und keine bevorzugen werde. Ich gehe davon aus, dass ich dies auch halten konnte!
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon 13 Jahre Erfahrung im geschäftsführenden Vorstand, nämlich als Schriftführer bei den Vorständen Gerhard Nehring und Willi Baum, in den Jahren 1965 bis 1973 und 1979 bis 1984. Zusammen mit den jetzigen 4 Jahren als Vorsitzender, habe ich dem TUS 17 Jahre im geschäftsführenden Vorstand gedient.
In meine Amtzeiten als Schriftführer fielen u.a.:
1.)Die des Verlegung des Sportplatzes vom Burgtal hierher an den alten Galgen,
    was nicht nur Freunde brachte
2.)Die 100-Jahr Feier des TUS im Jahre 1983, bei der ich mit die meiste Arbeit als Schriftführer hatte. Berücksichtigen sie, es gab noch keinen PC und mails. Alles musste mit der Schreibmaschine geschrieben werden.
3.)Der Festumzug zum 100-Jährigen.
In meine Zeit als Vorsitzender fielen:

1.)Die Wiedereinführung der Ehrung für langjährige Mitglieder, erstmals am
24. März 2006 in der Lutherischen Kirche.
2.)Der Pächterwechsel in unserer Vereinsgaststätte am 1. April 2005
3.)Die Stadionrenovierung
Im April 2005 fand eine Besichtigung des Stadions durch Bürgermeister, Stadtrat und TUS-Vorstand, speziell wegen des beschädigten Belages statt. Danach folgten mehrere Verhandlungen mit Bürgermeister und Stadträten, um die Zustimmung für einen neuen Belag zu erhalten. Über Einzelheiten wurde in früheren Mitgliederversammlungen ausreichend berichtet. Aber nur so viel, es war für alle Seiten stressig! Am 5.11.2006 fand  dann das erste Spiel auf dem neuen Belag statt.
4.) Bau des Getränkeausschankes
Der sei längerem geplante, aber nicht zu Stande gekommene Bau eines Getränkeausschankes, wurde auf meine Initiative nochmals in Angriff genommen.
Am 8. Juni 2005 begann die Planung. Nach Überwindung mehrerer Hindernisse, worauf ich hier nicht eingehen möchte, haben wir einen schmucken Stand erstellt.
5.) Die Feierlichkeiten, anlässlich des 125-jährigen Bestehens, worüber ausführlich berichtet wurde.
Hiermit will ich es mit den Aufzählungen belassen. Wie erwähnt, war ich 17 Jahre aktiv im Vorstand für den TUS tätig. Schwere Zeiten vergisst man, gute bleiben in Erinnerung. Ich glaube nicht, dass heute Abend jemand hier ist, der länger als ich im geschäftsführenden Vorstand mitwirkte, außer meinem Bruder, der es auf 22 Jahre bringt. Aber einmal ist die Zeit gekommen, wo man ADE sagen soll.
Mit 73 Jahren ist es Zeit einem Jüngeren die Verantwortung für die Vereinsführung zu überlassen. Ich werde daher heute für eine Wiederwahl nicht mehr kandidieren!
Schon vor zwei Jahren habe ich mir Gedanken über einen evtl. Nachfolger gemacht. Bei der Mitgliederversammlung vor zwei Jahren, ist es mir gelungen Helmut Ott für den geschäftsführenden Vorstand zu gewinnen. Seit dieser Zeit hat er aktiv, mit viel Engagement, mitgearbeitet, was sie meinem Bericht teilweise entnehmen können. Auch in der Jugendarbeit der Tischtennisabteilung hat er sich Meriten verdient. Auf mein Anraten hin hat er beim Sportbund den Managerkurs besucht und mit Erfolg bestanden. Ich schlage Helmut Ott der Mitgliederversammlung als meinen Nachfolger vor. Mein Wunsch wäre, dass auch Werner Nagel weiterhin die Hauptkasse führt. Auf seine jahrelange Erfahrung können wir m.E. nicht verzichten. Auch könnte Helmut Ott davon profitieren.
Abschließend bedanke ich mich bei allen Mitgliedern, die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben. Besonders bedanke ich mich bei den Kollegen des geschäftsführenden Vorstandes, wobei ich Werner Nagel besonders erwähnen möchte, den Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern, den Übungsleiterinnen und Übungsleitern, den Ausschuss- und Ehrenmitgliedern. In den Dank schließe ich auch alle Sportlerinnen und Sportler, sowie die passiven Mitglieder ein.
Zu erwähnen ist auch noch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und beiden Bürgermeistern.

Ich habe versucht die Weichen für die Zukunft zu stellen, wozu ich vor 4 Jahren auch angetreten bin. Wir sind ein finanziell gut ausgestatteter Verein. Unsere Sportanlagen sind vorbildlich, das heißt auf dem neuesten Stand. Jetzt liegt es an den Sportlern was daraus zu machen.

Für die heutige Mitgliederversammlung wünsche ich einen harmonischen Verlauf und bei den Wahlen glückliche Entscheidungen.

Helmut Panzer