Geschäftsbericht

Unsere letzte Mitgliederversammlung fand am 21. März 2009 statt.

Der geschäftsführende Vorstand traf sich in der Regel turnusgemäß monatlich.
Dazu kamen mehrere kleinere Treffen wegen diverser Vorkommnisse und abteilungsspezifischer Aktualität.
Der Gesamtausschuss tagte 2 mal, der Finanzausschuss 1 mal.

Am 10. März 2010 wurde der Haushaltsplan für die einzelnen Abteilungen für das Jahr 2010 aufgestellt.
Über den Plan 2009 wird der Kassenwart Werner Nagel berichten.
So viel vorweg: Im Großen und Ganzen wurde der Plan eingehalten.

Unser Vereinslokal unter neuer Leitung erhält allgemeinen Zuspruch, wenn gleich wir uns mehr Publikum und mehr Stammgäste wünschen würden. Das Portfolio (zu deutsch: Angebot) wurde in der letzten Zeit mehrfach inhaltlich und preislich angepasst. Dass das Geld nicht mehr so locker sitzt wie zu DM-Zeiten, hat wohl jeder selbst bemerkt.
Mund zu Mund-Werbung ist immer noch die beste und billigste Methode, das Lokal besser zu frequentieren.
Und wenn es wirklich mal zu einem Problem kommt, reden Sie bitte mit der Wirtsleuten darüber. Nur wenn diese wissen was schief läuft, können sie es auch abstellen.
Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass der Verein in nicht unerheblichem Maß davon lebt. Geht es dem Lokal gut, geht es dem Verein gut.

Am Gebäude, innerhalb und außerhalb wurde im letzten Jahr viel Aufwand betrieben.
Angefangen bei der Verkleidung und Überdachung der vorderen Terrasse, über die Isolation der unteren Fenstersegmente, teilweise Erneuerung der Küchenausstattung bis hin zu Schränke für die einzelnen Abteilungen als Stauraum diverser Dinge, die nicht regelmäßig und zum Sport gebraucht werden, verging fast kein Wochenende, an dem nicht irgend eine Aktion von statten ging.

Unser Getränkeausschank war ein besonderer Höhepunkt in der ganzen letzten Zeit.
Von dem sich aufgelösten Karnevalsverein „Wachremer Stopperzieher“ konnte günstig der Küchenwagen erstanden werden.
Ausgerüstet mit 2 Kühlschränken, Gasgrill, Friteuse, Waffeleisen, Licht, warmes und kaltes Wasser und Abwasser, komplett mit allen zugehörigen Schläuchen und Leitungen wurde dieser auf der Rückseite des Getränkeausschankes fest montiert. Wenn künftig dort oben was gefeiert werden soll, steht eine fast vollständige Küche zur Verfügung, wenn nicht unbedingt gegrillt werden soll. Einige Kleinigkeiten sind noch zu erledigen; diese werden in den kommenden Wochen durchgeführt.

Der letzte Sturm „Xynthia“ ging nicht spurlos am Getränkeausschank vorbei. Obwohl die Planen gesichert waren, wurden einige Laschen herausgerissen. Auch das Dach blieb nicht unverschont. Cirka 70-80 Dachziegel wurden angehoben, teilweise umgedreht und beschädigt.
Erst in dieser Woche wurde der Schaden beseitigt. Werner Nagel und Karl Bauer haben sich dafür extra Zeit genommen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle.
Wenn nun noch der Dachrinne vollständig montiert ist, kommt noch eine Großaktion auf uns zu: Das ganze muss neu mit Holzschutz gestrichen werden. Hier schon der Aufruf an alle: Helfer gesucht!
Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Ein weiterer großer Aufwand war die RNF-Sommertour.
Wachenheim präsentierte sich im Städtewettstreit mit 8 weiteren Städten. Zusammen mit dem Förderverein der Wachtenburg organisierte der TuS mit allen Abteilungen ein Wettspiel, um die Burg mit Wasser zu versorgen. Über Schwebebalken, symbolischer Stadtmauer, Wassergraben und Tunnel galt es Wassereimer zu transportieren.
Mit viel Spaß und einigen stilvollen Stürzen trug man zum Gelingen der Aktion bei. Dass das Spiel letztendlich unentschieden ausging war nur gerecht (gemessen).
Eine insgesamt „runde Veranstaltung“ die Spaß und gute Laune verbreitet hat.
An dieser Stelle nochmals meinen Dank an alle Helfer und Akteure.

Auch die Bewirtung beim Weinstraßentag 2009 kann als Erfolg verbucht werden. Gemeinsam haben die Turnerfrauen und die Fußballer den Stand am Weinstraßenfenster ausgerichtet. Die Fußballer mit Getränken und Essen, die Turnerfrauen mit Kaffe und Kuchen. Das Wetter war mehr als gut und die Besucher reichlich. Nach einem langen Tag waren alle froh, als endlich alles abgebaut war. Ob künftig wieder eine Bewirtung am Weinstraßenfenster von uns übernommen wird, hängt auch davon ab, ob sich wieder ausreichend Helfer finden, und nicht immer nur dieselben, die eh immer da sind.
Das schon lange überfällige Grillfest für die Beteiligten solcher besonderen Veranstaltungen wollen wir im Sommer endlich durchführen.

Thema Jugendarbeit!
Jugendarbeit im Verein hat nicht nur sportliche Förderung zur Aufgabe. Gesundheitliche, soziale und pädagogische Hintergründe sind heute mehr denn je im Aufgabenbereich der Jugendarbeit einzubeziehen. Dass sich Jugendarbeit auch finanziell auszahlen kann sieht man am Beispiel von Philipp Klement. Eine Anerkennung und eine Vergütung vom DFB, überreicht durch den Vizepräsidenten des SWFV Dr. Hans-Dieter Drewitz im Stadion des FCK, konnte Werner Nagel und Karl Bauer im Rahmen einer Veranstaltung am 11. Dezember 2009 in Empfang nehmen. Grund hierfür ist, dass Philipp mittlerweile als Junioren-Nationalspieler nominiert ist.
Philipp Klement wurde auch aktuell vom Landkreis Bad Dürkheim für den „Victor Sport Award" der Metropolregion Rhein-Neckar vorgeschlagen. Die Wahl fand im Internet statt.
Unter dem Link:
http://www.victorsportaward.de/index.php?id=sportler
konnte jeder, der Philipp unterstützen wollte, seine Stimme abgeben, die Wahlergebnisse werden am 27.April 2010 bei der Preisverleihung im Heidelberger Schloss bekannt gegeben.

Ein Erste-Hilfe-Kurs für Sportverletzungen war angedacht und fest geplant. Viele Teilnehmer vom Übungsleiter bis zum normalen Sportler zeigten Interesse und hatten sich terminlich vorbereitet.
Auf Grund von mehr als schlechter Kommunikation mit dem Ausbilder und auf massiver Beschwerde von mir beim Ausbildungsleiter des DRK-Kreisverbandes, wurde der Kurs kurzfristig storniert.
Im Laufe des Jahres wird ein neuer Versuch unternommen, diesen Kurs in Wachenheim durchzuführen. Ob als Ausbilder wieder das DRK-Bad Dürkheim in Frage kommt, wage ich zu bezweifeln. Vielmehr werde ich versuchen in Zusammenarbeit mit dem Sportbund eine geeignete Institution zu finden.

Der anlässlich unseres 125-jährigen Jubiläums vom Sportbund Pfalz überreichte Gutschein für ein Seminar unter der Überschrift „Zukunftswerkstatt“ wird nun endlich eingelöst. Am 24.April findet das Seminar hier im Hause statt. In einem Workshop und kleineren Arbeitsgruppen soll herausgearbeitet werden, wie unser Verein in 10 bis 25 Jahren da steht, wenn wir so weiterarbeiten wie bisher, bzw. was und wo sich Änderungsansätze bieten, um das Überleben des Vereins zu sichern.
Nicht dass es so aussieht als hätten wir aktuelle Probleme; nein, es geht vielmehr darum, dem demographischen Wandel, der Zeit und Zukunft Rechnung zu tragen. Besser wir schauen mit offenen Augen in die Zukunft, als diese zu verschließen und zu sagen „nach mir die Sintflut“.
Im Rahmen der Ehrungen der langjährigen Mitglieder komme ich noch mal kurz auf dieses Thema zurück.
Falls sich hier und heute noch Interessenten finden, die sich am 24.04. aktiv an der Ideenfindung einbringen wollen, bitte ich, sich bei mir im Anschluss zu melden. Wir werden dann prüfen lassen, ob eine Teilnahme noch möglich ist.

Der eine oder andere hat es vielleicht schon bemerkt oder gehört.
Seit Anfang des Jahres werden bei runden Geburtstagen ab 60 nicht nur eine Karte zugestellt, sondern auch ein Präsent persönlich überbracht. Dies soll auch dazu beitragen, Mitglieder zu honorieren, die auch im Alter sowohl aktiv als auch passiv zum Verein stehen.

Unsere Homepage ist von Jens Hubrich und mir total überarbeitet und neu gestaltet worden, was einen enormen Zeitaufwand bedingte.
Die investierte Arbeit hat sich aber nur teilweise gelohnt.
Die Möglichkeit, dass sich die Abteilungen selbst darstellen und aktuelle Ereignisse melden, damit sie eingepflegt werden können, wird so gut wie gar nicht genutzt. Nur die Abteilung Turnen und Tischtennis sind eigentlich immer aktuell. Es wird darüber nachgedacht, in jeder Abteilung einen Verantwortlichen zu nominieren, der diese Aufgabe übernimmt. Dazu ist es allerdings notwendig, die Homepage neu zu programmieren und Zugriffsrechte zu vergeben. Da uns beiden dazu die Zeit und die Möglichkeiten fehlen, soll das eventuell extern vergeben werden. Angebote werden derzeit eingeholt. Falls Ihrerseits jemand bekannt ist, der darin fit ist, nehmen wir gerne Vorschläge entgegen.

Durch dieses Kommunikationsmittel können und müssen wir uns nach aussen darstellen und für unseren TuS Wachenheim Werbung betreiben.

Schon mehrfach wurde in der Vergangenheit das Thema Satzungsänderung angesprochen. Mittlereile wird diese immer dringlicher. Nicht nur, dass einige Passagen auf die aktuelle Definitionen umgestellt werden müssen, zwingen uns die rechtlichen Veränderungen im Vereinsrecht, so wie die daraus abgeleiteten Rechsprechungen, vor allem im Steuerrecht, eindeutige Anpassungen zu machen. Die letzte Änderung ist 15 Jahre her. Bleiben wir hier nicht auf dem Laufenden, drohen dem Verein mögliche Steuernachzahlungen bis hin zur in Fragestellung der Gemeinnützigkeit. Aktuelle Urteile des Bundesfinanzhofes haben zwar vorerst den Druck vom Kessel genommen, aber auch deutlich gemacht, dass mehr oder weniger Handlungsbedarf bei verschiedenen Vereinen besteht.
Um die Situation für den TuS Wachenheim zu prüfen und ggf. Schwachstellen aufzudecken, werden wir in der nächsten Zeit verstärkte Aktivitäten in diese Richtung haben.
Es wird vermutlich nicht ausbleiben, zwischenzeitlich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen um ausschließlich über die notwendigen Änderungen zu informieren und abzustimmen. Je eher wir die Sache vom Tisch bekommen, umso besser können wir wieder ruhiger schlafen. 

Ohne dem Bericht der Abteilung Fußball vorzugreifen, muss ich dennoch hier einige Worte vorweg nehmen.
Nach immer häufiger werdenden Querelen und einer unbedachten Eskalations-Aktion bei der Weihnachtsfeier und nicht auch zuletzt wegen gesundheitlichen Gründen, hat sich der Abteilungsleiter Karl Bauer aus der Leitungs-verantwortung zurückgezogen. Er unterstützt zwar immer noch die Abteilung, aber nur noch wie man so sagt: „mit voll angezogener Handbremse“. Schade, dass es so weit kommen musste, aber die Gesundheit geht schließlich vor. Er und Werner Nagel leiten die Abteilung zur Zeit kommissarisch. Eine vernünftige Struktur mit Abteilungsleiter und Jugendleiter ist unabdingbar. Beide Positionen müssen künftig klar besetzt werden. Karl Bauer ist heute nicht hier, weil er vor einem längeren Krankenhausaufenthalt steht und anschließend sicher einige Wochen, wenn nicht Monate, deutlich kürzer treten muss. Das fällt einem Mann wie Karl Bauer nicht leicht.
Ich wünsche Ihm auf diesem Weg alles Gute und eine erfolgreiche Genesung.

Bedanken darf ich mich noch bei meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen für die Zusammenarbeit und Unterstützung, den Abteilungsleitern, Ausschussmitgliedern, Trainern, Übungsleitern, Betreuern und  allen aktiven Sportlern für ihren Einsatz, den passiven Mitgliedern für ihre Treue.

Nur gemeinsam können wir die Zukunft meistern.

Helmut Ott

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.